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ACTUEL – AKTUELL


Vous trouvez ici un compte rendu de nos résultats.

Einen Kurzbericht mit den wichtigsten Resultaten finden Sie unter der Rubrik Publikationen.

Einen Auszug aus dem Schlussbericht finden Sie hier.



Ausgangslage der Untersuchung

Der Übergang von der Volksschule in die betriebliche Berufsausbildung ist für viele SchulabgängerInnen ein wichtiger Meilenstein in ihrer Ausbildungskarriere. Gegenwärtig werden in der Schweiz knapp 90% der Lernenden in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ausgebildet.

Trotz ihrer bildungspolitischen Relevanz ist die Auswahl der Lernenden durch Schweizer Betriebe noch wenig erforscht. Dies gilt in besonderem Masse für betriebliche Selektionsprozesse in KMU. Die öffentliche Diskussion über die Lehrlingsselektion (z.B. in den Medien) ist oft auf Selektionsprozesse in Grossunternehmen beschränkt. Dieses Wissen lässt sich jedoch nicht einfach auf Rekrutierungs- und Selektionsstrategien von kleineren Betrieben übertragen.

Fragestellung
Es stellt sich daher die Frage, aufgrund welcher betrieblicher Normen und Kriterien die Besetzung von Lehrstellen in KMU erfolgt. Das Heilpädagogische Institut der Universität Freiburg (CH) ist mit dem Forschungsprojekt "Lehrlingsselektion in KMU" dieser Frage nachgegangen.

Welche Informationskanäle werden von den Betrieben genutzt, um sich ein Bild von BewerberInnen zu machen? Wie werden die verschiedenen Informationen im Hinblick auf einen Selektionsentscheid gegeneinander gewichtet? Was verbirgt sich hinter Auswahlkriterien wie "Sympathie" oder "Menschenkenntnis"?

Vorgehen
Die Fragen der Untersuchung "Lehrlingsselektion in KMU" wurden durch Interviews mit Lehrlingsverantwortlichen sowie durch die Befragung von erfolglosen und erfolgreichen Lehrstellensuchenden geklärt. Dabei haben wir uns auf folgende Ausbildungsbetriebe konzentriert: Autogaragen und Carrosseriewerke, Schreinereien, Zahnarzt- und Arztpraxen, sowie KMU mit kaufmännischen Lehrverhältnissen. Die Resultate ermöglichen Hinweise darauf, wie in Zukunft das Eingangstor der betrieblichen Berufsausbildung für integrationsfördernde Sichtweisen und Massnahmen sensibilisiert werden könnte.

Forschungszusammenhang
Das Forschungsprojekt wurde von Dezember 2003 - Februar 2007 im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms Integration und Ausschluss (NFP 51) gefördert. Es handelt sich um ein Nachfolgeprojekt unserer abgeschlossenen Untersuchung zum Thema Schulqualifikation und Lehrstellensuche, die gezeigt hat, dass Schulqualifikationen nur sehr beschränkt erklären , weshalb jemand eine Lehrstelle erhält oder nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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last update: 16.10.2009